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Dunkelfelddiagnostik – Eine ganzheitliche Blutuntersuchung

Unter einem speziellen Lichtmikroskop wird die Vitalblutsituation sichtbar, wodurch sich  Aussagen über vorliegende Krankheitsbilder treffen lassen.

1. Erklärung + Bedeutung

Die Dunkelfelddiagnostik oder Dunkelfeldmikroskopie des Blutes zählt zu den alternativen ganzheitlichen Diagnoseverfahren, die von naturheilkundlich ausgerichteten Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt werden. Die Methode wurde in den Zwanziger Jahren von Prof. Dr. Günther Enderlein entwickelt und findet heute in ca. 100 deutschen Arztpraxen seine Anwendung. Unter dem Dunkelfeldmikroskop erscheinen die Blutzellen hell auf einem dunklen Hintergrund, daher der Name „Dunkelfeld“. Dies wird durch einen speziellen Lichteinfall verursacht. Feinste Strukturen können so sichtbar gemacht werden, welche unter dem normalen Lichtmikroskop nicht erkennbar sind.

2. Anwendung + Wirkung

Die Dunkelfelddiagnostik beruht auf der Theorie des Pleomorphismus. Danach befinden sich im Blut Mikroorganismen, die sich abhängig vom Zustand ihrer Umgebung entwickeln. Jede Art von Krankheit benötigt ein bestimmtes biologisches Terrain. Dieser Nährboden bestimmt, ob und welche Krankheit auftreten kann. Höher entwickelte Mikroorganismen können nur in einem entsprechend schlechten Milieu auftreten und sind somit nur Folge und nicht Ursache einer Erkrankung.
Durch Anwendung dieses Verfahrens lassen sich Mangelerscheinungen und chronische Krankheiten bis hin zu Krebs schon im Frühstadium erkennen. Lange bevor der Körper krankheitstypische Symptome zeigt, deuten vielfältige Erscheinungen im Blut auf Verschlackungszustände und krankmachende Belastungen hin.
Durch die frühzeitig mögliche Beobachtung von Erkrankungstendenzen kann zeitig eine Therapie einsetzen, wodurch die Heilungschancen stark erhöht werden. Neben ihrer Anwendung zur Diagnosefindung wird die Dunkelfelddiagnostik auch bei der Beurteilung von Therapiefortschritten bzw. zur Wirksamkeitskontrolle einer therapeutischen Maßnahme eingesetzt. Zum Beispiel sind die Ausleitungsvorgänge während einer Fastenkur (F.X. Mayr-Therapie) sehr gut nachvollziehbar. Außerdem können Aussagen über die Verträglichkeit von Medikamenten und Behandlungen, z.B. der Chemotherapie, getroffen werden.

3. Verfahren + Methodik

Unter einem speziellen Lichtmikroskop wird lebendes Blut betrachtet und ggf. fotografiert. Dazu entnimmt der Arzt dem Patienten einen kleinen Tropfen Blut vom Finger oder Ohrläppchen und untersucht diesen sofort unter dem Dunkelfeldmikroskop. Mit Hilfe modernster Technik haben Sie die Möglichkeit, die auftretenden Formen selbst zu sehen und somit aktiv an der Diagnosestellung beteiligt zu sein. Der Diagnostiker erhält anhand des Blutbildes Hinweise auf die verschiedensten Erkrankungen und Belastungen des Körpers. Während bei konventionellen Laboruntersuchungen die Anzahl der Blutzellen, Blutfettwerte u.ä. gemessen werden, beurteilt man bei der Dunkelfelddiagnostik vor allem die Qualität der Blutkörperchen, also deren Funktionstüchtigkeit, und deren Umgebung (Milieu). Denn was nützt Ihnen die Gewissheit, dass genügend rote Blutzellen vorhanden sind, wenn diese aber in ihrer Funktion eingeschränkt werden?

4. Kosten + Aufwand

Der zeitliche Aufwand beträgt zwischen 10 und 30 Minuten. Es handelt sich um ein alternatives Testverfahren, welches keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist. Die Rechnungslegung erfolgt gemäß GOÄ. Die Untersuchung ist nur aussagekräftig, wenn der Patient nüchtern ist, d.h. ab mindestens 10 Stunden vorher keine Mahlzeit mehr zu sich genommen hat.

Blutuntersuchung im Dunkelfeld