Aus Liebe zum Leben.

Biologisch-integrative Medizin: klinische Fallberichte bei onkologischen Erkrankungen

Die Behandlung von Krebspatienten in einem integrativen Kontext stellt für naturheilkundliche Therapeuten eine Herausforderung einerseits und hohe Verantwortung andererseits dar. Doppelblindstudien, insbesondere bei palliativen Therapien, erscheinen realitätsfremd, sodass Erfahrungen nur über Fallanalysen möglich werden. Naturheilkundlich-biologische Behandlungen werden in der Klinik im LEBEN individuell und personifiziert nach einer zusätzlichen funktionellen Diagnostik für den Patienten ausgewählt. Dieses ganzheitlich-individuelle Therapiemodell stellt den integrativen Ansatz der Einbindung der biologischen Verfahren in die Standardtherapie zum Nutzen des Patienten dar. Besondere Bedeutung haben neben der Fiebertherapie die Lösung und Behandlung psychisch-emotionalerZustände, die zu innerem Stress führen und somit die Regulation und eine mögliche Selbstheilung oder Spontanheilung verhindern.

Noch nie war die Zahl der an Krebs erkrankten Menschen so hoch wie heute. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Dennoch wird die Primärversorgung in Diagnostik und Therapie fast ausschliesslich von der Standardmedizin übernommen, die naturheilkundlich-biologischen Verfahren bleiben meist unbeachtet, d. h. die Patienten werden nur selten auf die Möglichkeit der integrativen Nutzung biologischer Behandlungsverfahren hingewiesen. Die biologische Krebsmedizin basiert auf der traditionellen Naturheilkunde und Erfahrungsheilkunde. Sie ist inzwischen in jeder Hinsicht wissenschaftlich fundiert, wenn man intraindividuelle „Best-Case“-Verläufe betrachtet und berücksichtigt, dass Doppelblindstudien nicht den wahren Wert individueller Behandlung darstellen. Denn naturheilkundlich-biologische Verfahren betrachten den Menschen aus ganzheitlicher Sicht in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele, eingebunden im universellen (schöpferischen) Geist.

In der Klinik im LEBEN wird jeder Patient als einzigartiger Mensch mit seinen individuellen Eigenschaften ganzheitlich betrachtet. Alle drei Ebenen – die geistige, seelische und körperliche Ebene – seiner Lebenssituation stehen im Mittelpunkt einer individuellen Analyse und Diagnose, auf deren Grundlage ein personifiziertes Therapiekonzept entwickelt wird. Im Fachkontext versteht sich die naturgemäße biologische Medizin in unserer Klinik als integratives Bindeglied zur Schulmedizin. Therapeutisch liegt der Schwerpunkt im Rahmen der Abschwächung von Nebenwirkungen (z. B. bei Krebstherapien) bzw. der Unterstützung und Verstärkung von Standardtherapien (z. B. Schmerztherapien) sowie bei der Begleitung von individuell gewählten Heilungsprozessen.

Biologisch-integrative Medizin Krebserkrankungen

Ganzheitlich-individuelles Therapiemodell

Das ganzheitlich-individuelle Therapiemodell unserer Klinik basiert auf den 3 Grundsäulen:

  1. Situationsanalyse: individuelle Beurteilung und Einschätzung anhand des Ist-Zustandes in seiner Gesamtheit
  2. Diagnostik: ganzheitliche funktionelle Diagnostik auf 3 Ebenen – geistig-informativ, seelisch-energetisch und körperlich-stofflich – sowie Ermittlung der Behandlungsprioritäten
  3. Individuelle Stufentherapie:
    1. Umwandlung der Krankheitsursache in einen Heilungsimpuls
    2. Ausleitungsvorgang negativer Befindlichkeiten und Stoffe
    3. Aktivierung der Selbstheilungskräfte (Stoffwechsel, Immun- und Nervensystem), Stabilisierung auf allen 3 Ebenen

Eine präzise und umfassende Diagnostik bildet die Grundlage für eine optimale Krebsbehandlung. Im Idealfall werden die Basiselemente der Standardmedizin mit geprüften Verfahren der biologischen Medizin verknüpft. Dabei werden alle Ebenen des menschlichen Organismus – Körper, Seele und Geist – integriert. Der allgemeine Krankheitszustand wird genauso erfasst, wie der spezielle Stand der Krebserkrankung und die Regulationsfähigkeit des Organismus. Die herkömmlichen Verfahren der Standardmedizin – Operation, Chemotherapie, Bestrahlung – versuchen lediglich Krebszellen zu eliminieren. Diese Verfahren heilen die Krankheit jedoch nicht, weil den Ursachen nicht oder nur unzureichend auf den Grund gegangen wird – und anders als bei ganzheitlicher Betrachtung, das Immunsystem, der Stoffwechsel und das Nervensystem nicht im Mittelpunkt der Untersuchung oder Behandlung stehen.

Für eine ganzheitliche Ursachensuche ist es sinnvoll, eine Summationsdiagnostik von verschiedenen Testverfahren einzubeziehen, um die subjektive Fehlerrate gering zu halten. Auf der körperlich-biochemischen Ebene erfolgt das z. B. durch die Pufferkapazitätsanalyse zur Einschätzung des Säure-Basen-Haushaltes, die BET-Analyse zur Bestimmung des pH-Wertes, des Redox-Potentials und den Widerstandswert im Blut, Urin und Speichel.

Zudem wird die spektrographische Messung im Gewebe zur Toxin- und Mineraleinschätzung eingesetzt, die Lebendblutanalyse im mikroskopischen Dunkelfeld, die u. a. den Stoffwechsel und den Zustand des Immunsystems betrachtet, zudem wird eine erweiterte Immun- und Labordiagnostik vorgenommen, wie Chemosensibilitätstestung, Lymphozytentypisierung oder mikroökologische Stuhluntersuchungen. Durch verschiedene Tests zur Atmung, dem pHWert und der Herzratenvariabilität wird der persönliche Regulations- und Stoffwechseltyp eines Patienten ermittelt und eine individuell abgestimmte Ernährungsberatung erarbeitet.

Auf der seelisch-energetischen Ebene erfolgt z. B. die Computer-Regulationsthermographie, welche die körpereigene Regulationsstärke und unerkannte Funktionsstörungen frühzeitig anzeigt. Mit der Elektroakupunktur (EAV) nach Dr. Voll oder anderen elektromagnetischen, kinesiologischen und anderen Testverfahren werden die Wirksamkeit von Medikamenten, Vitaminen und Mineralstoffen getestet und eventuell vorhandene Störfelder diagnostiziert. Auf der geistig-informativen Ebene wird z. B. mittels Kinesiologie ermittelt, auf welcher Ebene die Behandlungspriorität liegen sollte. Mithilfe der Colorregulationsdiagnostik (Lüscher-Test) und/oder modernster computergestützter Energiesysteme können das Biofeld analysiert, Schwachstellen erkannt und ausgeglichen werden. Dies betrifft vor allem den aktuellen emotionalen Zustand des Patienten.

Gemeinsam mit dem Patienten wird ein Therapieplan nach dem Prinzip „Wichtigkeit, Ebenen und Stufen“ erstellt. Innerhalb der Behandlung spielen der Abbau von Ängsten im Zusammenhang mit Krankheit und Diagnose, die persönliche Auseinandersetzung des Therapeuten mit dem Patienten und seiner Erkrankung sowie die Harmonisierung der Lebensumstände und das Wiedererkennen bzw. die Rückbesinnung auf Authentizität, Selbstwert und Eigenliebe eine grosse Rolle. Die persönliche Betreuung, der Aufbau einer liebevollen, vertrauenswürdigen Beziehung zwischen dem medizinischen Personal und dem Patienten ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Behandlung.

Die ganzheitlich-individuelle Behandlung

Der erste Schritt einer ganzheitlich-individuellen Behandlung ist die Ursachenbeseitigung bzw. die Ordnungstherapie. Dazu gehören z. B. eine baubiologische Beratung, Entgiftungsbehandlungen, Herdsanierung, aber auch der Ausgleich von fehlenden Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Eine sehr wichtige Rolle kommt der Stärkung der Immunabwehr zu. Wir setzen Hyperthermieverfahren und starke Bioimmunmodulatoren zur schnellen Immunstimulation ein. Die Tatsache, dass viele unerwartete Krebsheilungen nach fieberhaften Erkrankungen beobachtet wurden, wird in der aktiven Fiebertherapie berücksichtigt: Krebszellen sind sehr hitzeempfindlich, während gesunde Körperzellen gerne „saunieren“. Mit der Mikro-Immuntherapie, Mistel-, Thymus- und Organextrakten, Eigenbluttherapie, der bewährten Pflanzenheilkunde, aber auch innovativen Biomodulatoren, wie z. B. dem Biokomplex-Reaktionsmuster in Vertebratenzellen (BK-RiV), komplettieren wir die grosse Auswahl an biologischen Methoden, um das Immunsystem des Patienten zu stärken. BK-RiV ist in der Lage, Zytokinmuster zu verändern und zelluläre sowie humorale Komponenten des Immunsystems gezielt zu beeinflussen.

Zur direkten Tumorbeeinflussung werden verschiedene lokale Hyperthermieverfahren, aber auch die Elektro-Cancer-Therapie (ECT oder Galvano-Therapie, elektrochemische Tumorbehandlung) sowie Tumorhemmstoffe eingesetzt. Jeder Mangel, der identifiziert wurde, wird beseitigt und die fehlende Energie wird aufgetankt.

Die direkte Einbeziehung von Seele und Geist in eine ursächliche Behandlung ist der entscheidende Punkt im Bemühen um Genesung. Obwohl die Standardmedizin diesen Ebenen bisher wenig Bedeutung beimisst, kann der Patient zu deren Harmonisierung selbst am meisten beitragen. Dazu gehören allgemeine Stressbewältigung, tägliche Meditation oder autogenes Training und andere Entspannungsverfahren sowie Therapiemethoden, die eher das Unterbewusstsein des Menschen ansprechen, z. B. Heilhypnose. Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass „innerer Stress“ bei über 90 % die Ursache bzw. der Auslöser von Krankheiten ist. Es handelt sich dabei neben dem geistigen Stress auch um emotionalen Stress und den sogenannten Zellstress. Sind diese Systeme jedoch im Gleichgewicht, lebt der Mensch in Harmonie und ist gesund. Wenn er dann einmal aus der Fassung gerät, kann der Körper diesen Stress ausgleichen. Dauerstress, wie er z. B. durch permanente Überforderung oder ständige Ängste ausgelöst wird, kann hingegen zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems führen.

Fallbeispiele

Der palliative („austherapierte“) Patient

M.E., weiblich, 69 Jahre, Erstaufnahme 02/2015 mit folgendem Befund:

  • inoperables endozervikales Adenokarzinom G2 (10 x 11 x 13 cm inhomogene septierte Raumforderung) cT3 cN0 cM0 (Figo IIIb)
  • kombinierte Radio-Chemotherapie 11/2014–01/2015 (Cisplatin)
  • Entlassung nach 8 Wochen mit dem Hinweis: schulmedizinisch austherapiert, keine Behandlung mehr möglich, Patientin soll ihre Angelegenheiten regeln
  • Nebendiagnosen:
    • Tumorkachexie, TumoranaÅNmie
    • Harnwegsentzündung mit Nachweis von E. coli
    • 2-Etagen-Thrombose rechter Unterschenkel
    • HypokaliaÅNmie, Eisenmangel
    • chronisch atrophische Gastritis, Ulcus ventriculimit Blutung
    • Refluxösophagitis, Candida-Ösophagitis
    • Rektumpolyp, Divertikulose
    • axiale Hiatushernie
    • Harninkontinenz, Dauerkatheter
    • Fieber im Rahmen der Grunderkrankung

Symptomatik bei Aufnahme:

  • am Abend unruhige Beine, mehr linksseitig
  • Schwierigkeiten beim Laufen durch Grösse des Tumors, ist auf Hilfe angewiesen
  • sehr starke körperliche Schwäche
  • blutiger Ausfluss
  • Inkontinenz seit Entfernung des Dauerkatheters
  • Stuhlgang 1–2 x tgl.
  • Appetit eingeschränkt
  • Schmerzen, Analgetika nicht vertragen

In der körperlichen Untersuchung fielen neben den normalen Parametern der reduzierte AZ und EZ auf, Patientin hatte bis zur Diagnosestellung 25 kg Gewicht verloren bei normalem Essverhalten. Am Thorax rechts dorsal imponierten bestrahlungsinduzierte Brandnarben sowie an beiden Füßen leichte Ödeme.

Aktuelle Medikation und Nahrungsergänzung bei Aufnahme:

  • Ferro sanol 1 x 1
  • Clexane 40 mg 2 x 1 Fertigspritze

Essgewohnheiten bei Aufnahme: Vollkost/Mischkost

Ergebnisse der biologischen Diagnostik (BioCheck), derzeitige Hauptbelastung:

  • deutliche Übersäuerung des Organismus
  • oxidativer Stress (Erhöhung freier Radikale)
  • Überlastung der Ausscheidungsorgane (Leber, Niere, Darm, Lymphe)
  • erhöhte Giftstoffbelastung im Organismus
  • Energiemangel
  • psycho-emotionale Dysbalancen
  • Ein Zahnstatusbefund durch einen ganzheitlich orientierten Zahnarzt ergab eine leichte Amalgambelastung, aber keine Störfelder.
  • Sowohl die TKTL-1 (137) als auch die Apo-10-Werte (139) lagen im roten Bereich.

Das Transketolase-like-1-Protein wird von Tumorzellen gebildet, wenn sie vom Verbrennungs- auf Gärungsstoffwechsel umschalten und damit zur aggressiven Krebszelle werden. Dieser Vorgang ist verbunden mit einer Resistenz gegenüber radikal- und apoptoseauslösenden Therapien. Der Marker Apo10 wird unabhängig von der Tumorentität hochspezifisch in Tumorzellen exprimiert und akkumuliert bei einer gestörten Apoptose. Aus diesem Wissen heraus und aufgrund der übermittelten Befunde der vorbehandelnden Einrichtung entwickelten wir folgendes Therapiekonzept, das seit mehr als 2 Jahren angewendet wird:

Hyperthermieverfahren/Immuntherapie:

  • moderate GanzkoÅNrperhyperthermie unter O2-Inhalation
  • Lymphkokon

Tiefenpsychologische Harmonisierung:

  • psycho-energetische Therapie und Kinesiologie
  • Visualisierung, katathymes Bilderleben
  • ethnomedizinische Therapie
  • Mentaltraining, Gedankenlenkung
  • White Time Healing

Infusionsbehandlungen:

  • Infusionen in verschiedenen Zusammensetzungen mit Mineralien, Spurenelementen

Hochdosis Vitamin C, Vitamine, Entgiftungs- und Antioxidantien-Infusionen:

  • ProcClusterinfusion (Rezeptur Depot-Procaincluster mit Base)
  • Ferrlecit

Neuraltherapie/therapeutische Lokalanästhesie:

  • NasennebenhoÅNhle, Siebbeine, Schilddrüse

Organgesamtextraktinjektionen:

  • Mesenchym
  • Thymus
  • Milz

Sauerstofftherapieverfahren:

  • Eigenblutbehandlung mit 40 Einheiten Ozon
  • Hämatogene Oxidationstherapie (HOT) mit UVB

Ausleitungsverfahren:

  • medizinische Darmspülungen (Colon-Hydro-Therapie)
  • Basenbad
  • Junge-Ölbad
  • Basenfussbad

Manuelle Behandlung:

  • Manuelle Bauchbehandlung

Ganzheitliche Physiotherapie:

  • Entspannung
  • Salz-Öl-Massage

Magnetfeldtherapie/Q-Light-Lichttherapie

Allgemeine Seelsorge und Interventionen zur Optimierung der Lebensumstände und Psychohygiene

Gesundheitsberatung über gesunde Esskultur, gesunde Ernährung, allgemeine Grundsätze der Ernährung nach Stoffwechseltypen

Gesundheitsberatung über Grundsätze der Basenbehandlung mit äußeren Anwendungen (P. Jentschura) und basischer Ernährung:

Die Patientin ernährte sich während ihres Aufenthaltes nach den Grundprinzipien der F. X.-Mayr-Medizin und erhielt eine Schulung zu Ernährung und zum Essverhalten für zuhause.

Orale Medikation nach der ersten Diagnostik:

  • Ausleitungsmittel: Silicea D6/Equisetum arvense D6
  • Entgiftungsmittel: Panaceo med/Antioxidans forte
  • Naturheilmittel, Basen: Selen, Ziegenkolostrum, LGlutamin

Im Laufe der Therapiezyklen angepasst auf: Equisetum arvense D6, Fit 40 Osteo, Mikro Veda, Basosyx, Chlorella.

Weitere Methoden:

Zwischen den stationären Aufenthalten erhielt die Patientin verschiedene Basenanwendungen, Osteopathie und Krankengymnastik ambulant.

Die Patientin hat die ganzheitlich ausgerichteten Diagnostik-und Therapieverfahren gut toleriert und wurde über deren Ergebnisse und Hintergründe ausführlich aufgeklärt. Die Therapien wurden im Laufe der 2-jährigen Behandlungszeit immer wieder leicht modifiziert, weitestgehend aber konstant in Abstand und Anwendungshäufigkeit gehalten. Die letzte Sonografie hat keinen Tumor nachweisen können. Weitere Untersuchungen lehnte die Patientin ab, weil sich daraus keine Standardtherapie ergeben würde.

Die ganzheitliche wiederholte Diagnostik nach 2 Jahren ist aufschlussreich und deckt sich mit dem subjektiven Befinden der Patientin. Im Vergleich zu ihrem ersten Aufenthalt ist eine signifikante Verbesserung des AZ und EZ zu verzeichnen. Das Gewicht liegt mittlerweile stabil bei 45 kg, damit hat sie im Laufe der Behandlung 11 kg Gewicht gewonnen. Der Ausfluss kam zum Stillstand, die Gangunsicherheiten sind behoben. Das Blutbild zeigt Werte im Normbereich. Die Regulationsfähigkeit des gesamten Organismus liegt im Normbereich. Der Säure-Basen-Haushalt weist nur noch leichte Verschiebungen auf, die Toxinbelastung ist geringer als vorher. Die energetische Schwäche konnte fast vollständig behoben werden. Die TKTL-1- und Apo-10-Werte liegen bei 99 bzw. 84 und damit im Normalbereich.

Die Patientin fühlt sich wohl, sowohl körperlich als auch seelisch, alle bei Aufnahme genannten Beschwerden sind verschwunden. Klinisch erscheint die Patientin völlig gesund. Sie hat deutlich an Lebensqualität gewonnen und konnte in der Zwischenzeit sogar eine Flugreise antreten.

Palliative Krebs-Fiebertherapie und Nebeneffekt bei chronischer Krankheit

W.M., männlich, 57 Jahre, Erstaufnahme 05/2004 mit folgendem Befund:

  • Melanomrezidiv linke Axilla, T3 N1 Mx
  • Ersterkrankung 07/1998
  • Z. n. OP und Interferontherapie
  • Rezidiv in AchselhoÅNhle li. 04/2004
  • OP wird abgelehnt

Therapiekonzept und Behandlung:

  • erste Fiebertherapie 05/2004
  • Nach der Durchführung von 3 aktiven Fieberschüben und intensiver biologischer Begleitbehandlung kam es zu einem Rückgang der Tumorgrösse.
  • Nach weiteren 8 Fieberschüben in den nächsten Wochen bildete sich der Tumor bis auf Restbefund zurück.
  • zunächst keine weiteren Metastasen
  • Fieberschübe in grösseren Abständen und biologische Begleittherapie
  • letzte Fiebertherapie 11/2007, seitdem tumorfrei

Nebeneffekt:

Die jahrelangen Schmerzen wegen Morbus Bechterew sind nahezu vollständig verschwunden.

Integrative Schmerztherapie mit Procain bei Krebspatient

D.T., männlich, 65 Jahre, Erstaufnahme 04/2007 mit folgendem Befund:

  • metastasierende Prostata-Ca.
  • PSA > 500
  • diffuse Metastasen in Knochen und Schädel
  • VAS 6–7 bei Bewegung bis 9
  • AnalgetikaunvertraÅNglichkeit

Therapiekonzept und Behandlung

  • Therapiebeginn mit Phytodolor 4 x 40 Tr Procain-Basen-Infusion (300 mg/80 ml Nabi) mit gutem Ansprechen
  • Umstellung auf 1 x 1 Procain-Basen-Kapsel 60 alle 2 Tage, nach 1 Woche voÅNllig schmerzfrei (NE: Verschwinden von Doppelbildern)
  • 03/2008 wieder Schmerzspitzen, PBK 60 jetzt 1 x 1 und nach 4 Wochen 2 x 1
  • ab 06/2008 zusätzlich Transtec(R) 35 μg (halbes PFL, alle 3 d, jetzt wirkend!), danach wieder beschwerdefrei
  • 11/2008 Paraparesesymptomatik: MRT zeigt Metastasen mit Einbruch in Spinalkanal Th3/4, OP mit Revision und dorsaler Instrumentierung, seitdem Pflegefall
  • Reha im häuslichen Milieu, inzwischen erste Stehversuche, Rollstuhl geplant, Schmerzmedikation Transtec (R) 35 μg und PBK 60 alle 2 d
  • 07/2010 verstorben, bis dahin wenig Schmerzen

Fazit

Zusammenfassend ist zu sagen, dass eine Kombination der beiden Medizinsysteme, der klassischen Schulmedizin und der biologischen Medizin, die beste Lösung im Sinne der Patienten darstellt. Während die drei therapeutischen Prinzipien der Schulmedizin die Entfernung des Krankhaftem aus dem Körper, der Ersatz von Fehlendem und die Lenkung bzw. Korrektur gestörter Prozesse und falscher Funktionen durch Medikamente sind, betrachtet die biologische Medizin komplexe Regulationsmechanismen und die Fähigkeit des Organismus zur Selbstheilung. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper,

Seele und Geist. Das therapeutische Prinzip wird vervollständigt durch die Beseitigung von Krankheitsursachen, der Förderung biologischer Lebens- und Selbstheilungskräfte und einer ganzheitlichen Harmonisierung. Der Patient übernimmt dabei ein Höchstmass an Selbstverantwortung und hat ein Mitspracherecht im Rahmen des individuellen Therapiekonzepts

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