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Prostata-Hyperthermie – Die alternative Krebsbehandlung

Die transurethrale Prostata-Hyperthermie ist eine sanfte, ganzheitliche und nebenwirkungsfreie Alternative zur OP bei Prostata-Krebs mit belegtem Therapieerfolg.

1. Erklärung + Bedeutung

Jedes Jahr erkranken knapp 40.000 Männer in Deutschland an Prostata-Krebs. Er gilt als einer der gefährlichsten Tumore für den Mann. Doch ob gut- oder bösartige Erkrankungen der Prostata, die Nebenwirkungen der hauptsächlichen Behandlungsmethoden Operation und Strahlentherapie sind erheblich. Viele Betroffene suchen daher nach anderen wirkungsvollen Therapieverfahren zur Krebsbehandlung.
Das Hyperthermie Zentrum der Klinik im LEBEN in Greiz / Vogtland verfügt als eine von wenigen Kliniken in Deutschland sowie erste und einzige Klinik in Ostdeutschland über die innovative Technologie der transurethralen Prostata-Hyperthermie. Sie ist eine spezielle Weiterentwicklung der Hyperthermie und einer der ältesten Behandlungsmethoden der Onkologie.

2. Anwendung + Wirkung

Bei der Überwärmungsbehandlung (Hyperthermie) wird der ganze Körper oder lokal ein erkranktes Organ bzw. Gewebe schonend überwärmt und damit einer speziellen Behandlung unterzogen. Besonderen Stellenwert hat die Behandlung der Prostata mittels der transurethralen Radiofrequenz-Hyperthermie. Sowohl gutartige Prostata-Vergrößerungen als auch Prostata-Krebs können behandelt werden. Neben der Überwärmung des betroffenen Gewebes wird ein elektrisches Feld aus Radiokurzwellen aufgebaut. Dadurch werden die Zerstörung der Tumorzellen unterstützt und die natürlichen Heilungsprozesse im Körper aktiviert.
Die Methode ist nebenwirkungsfrei; es besteht keine Gefahr für Inkontinenz oder Impotenz. Alle Patienten in einem guten Allgemeinzustand können von dieser Therapie profitieren; es gibt keine Kontraindikationen. Als limitierende Faktoren haben sich Vernarbungen am Harnleiter sowie besonders starke Vergrößerungen des Organs gezeigt. In diesen Fällen wird eine Probekatheterisierung Klarheit bringen.

Im Mitteldeutschen Hyperthermie Zentrum der Klinik im LEBEN steht die ganzheitliche Behandlung des Menschen im Vordergrund. Die Therapeuten konzentrieren sich bei der Behandlung von Prostata-Krebs nicht nur auf das Organ, sondern beziehen jegliche individuelle Besonderheiten und Bedürfnisse des Patienten in die Therapie ein. Optimal ist deshalb der zusätzliche Informationsgewinn durch die Biologisch-Ganzheitliche Diagnostik am Beginn der Therapiemaßnahme sowie das Erstellen eines persönlichen Behandlungsplans. Die Kombination der transurethralen Prostata-Hyperthermie mit anderen Therapieverfahren führt in der Gesamtheit zu einer wechselseitigen Steigerung der Wirksamkeit der einzelnen Behandlungen.

Weitere Therapieverfahren können beispielsweise die Ganzkörperhyperthermie, die aktive Fiebertherapie, Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren, Procain-Basen-Infusionen bzw. spezielle Vitamininfusionen, die Anwendung immunstärkender, pflanzlicher Mittel und der Homöopathie als auch tiefenpsychologische Harmonisierungstechniken sein. Eine komplementäre Behandlung in Verbindung z. B. mit einer Strahlentherapie kann in Absprache mit dem behandelnden Onkologen/Urologen ebenfalls möglich sein. Damit komplettiert das innovative Verfahren der transurethralen Prostata-Hyperthermie die Behandlungsvielfalt der naturgemäßen Biologischen Medizin in der Klinik im LEBEN.

3. Verfahren + Methodik

Für diese Behandlung wird dem Patienten ein Spezialkatheter in die Harnröhre eingeführt, über den er mit dem Hyperthermiegerät verbunden ist. Es gibt weder eine Strahlenbelastung, noch ist der Patient Mikrowellen ausgesetzt. Die Therapie des (bösartigen) Prostata-Karzinoms zielt ausschließlich auf den Tumor. Die transurethrale Hyperthermie ist in der Lage zu selektieren, um nur das Tumorgewebe zu zerstören, ohne das gesunde Gewebe zu beeinträchtigen. Diese Selektion ist von besonderer Bedeutung für die Behandlung von Tumoren, bei denen das bösartige Gewebe vor allem in der Prostata-Peripherie, d.h. im Randgebiet zu finden ist.
Der fokussierende Effekt agiert aber nicht nur an Ort und Stelle, sondern findet und zerstört die gestreuten Tumorzellen, auch wenn diese nicht zu einem erkennbaren Tumor angehäuft sind.
Für die gutartige Gewebsvermehrung an der Prostata (benigne Prostata-Hyperplasie) ist die Behandlungsstrategie etwas anders. Diese Art Tumor beeinflusst dominant die gesamte Prostataregion. Für die Therapie dieser Erkrankung wird eine gleichförmige Erhitzung benötigt. Diese fungiert als aktiver Faktor, d.h. die Temperatur ist entscheidend für die Wirkung, sie kann bis zur physiologischen Toxizität erhöht werden. Die genaue Temperaturhöhe wird durch die in die Katheter eingebrachten Mikroprozessoren genau bestimmt und kontrolliert. Die Behandlungsparameter haben einen kurativen Effekt auf die gutartigen Prostata-Tumore und garantieren die Sicherheit für die Krebsbehandlung.
Die Anwendung hat belegte Therapieerfolge zu verzeichnen. Eine Studie mit 123 Patienten im Bereich der Prostata-Erkrankungen zeigt über 95% lokale klinische Remissionen bei der Behandlung von bösartigen Prostatatumoren. Eine gute und langfristige Kontrollierbarkeit der Krankheit mit einer hohen Lebensqualität im Anschluss ist ein weiteres Plus der Methode. Im Test konnte das prostataspezifische Antigen PSA weitestgehend reduziert und über mindestens 3 Jahre auf niedrigem Level gehalten werden.

4. Kosten + Aufwand

Eine TUH-Behandlung dauert 180 Minuten. Im Durchschnitt sind drei Behandlungen im Abstand von einer Woche erforderlich. Danach erfolgt eine Behandlungspause und die Bestimmung des Wirkeffekts. Die Wiederholung eines Behandlungszyklus kann zur Erhaltung des erreichten Zustandes oder zur weiteren Verbesserung des Befundes empfohlen werden.