Aus Liebe zum Leben.

Hämatogene Oxidationstherapie (HOT)
und UV-Eigenblutbestrahlung

Bei diesem Vorgang wird das Blut durch einen photo-chemischen Prozess in ein hochwirksames Medikament umgewandelt, welches das Abwehrsystem, den Stoffwechsel und die Durchblutung verbessert.

1. Erklärung + Bedeutung

Der hochzivilisierte Mensch von heute wird durch die Belastung mit Umweltgiften, Reizüberflutung, Bewegungsarmut, Über- und Fehlernährung geschädigt. Ein chronischer Mangel an Sauerstoff schädigt alle Zellen, besonders die empfindlichen Organzellen. Die Folgen sind Verschleiss- und Alterungsprozesse, die Entstehung von Schmerzen, Entzündungen und Organschäden sowie Einschränkungen der Immunabwehr. Durch eine Sauerstofftherapie wird das Energieungleichgewicht wieder in Richtung einer gesunden Zellatmung korrigiert.

2. Anwendung + Wirkung

Die hämatogene Oxidationstherapie (HOT) und Ultraviolettbestrahlung des Blutes (UVB) sind unschädliche biologische Therapiemethoden, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Transporteigenschaften des Blutes, der Zellatmung und der Sauerstoffverwertung in schlecht durchbluteten Gewebeabschnitten führen. Beide Methoden sind als eine Stimulations- und Anregungstherapie zu verstehen, die bei chronisch belastetem Gewebe wichtige biochemische Prozesse in Gang setzt. Auch verbessert das kombinierte Verfahren die Viskosität des Blutes (Fließfähigkeit). Bei schlechter Blutviskosität kommt es besonders in den kleinen Gefäßen von Gewebe und Gehirn zum Blutstau und damit zu Mangelerscheinungen.

Die HOT und UVB sollte bei folgenden Beschwerden Anwendung finden:

  • Sämtliche auf Sauerstoffmangel-basierenden Beschwerden und Krankheiten
  • Organleiden und Stoffwechselkrankheiten: hohe Blutfette und Cholesterin, bei Folgeerscheinungen der Zuckerkrankheit, Hepatitis oder Leberzirrhose
  • Rheuma, Polyarthritis, Arthrosen
  • Allergien, Ekzeme, Dermatitis, Asthma bronchiale, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Depressionen, Konzentrationsschwäche, Schwindel, Schlaganfall
  • Ohrgeräusche (Tinnitus), Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzschwäche, Altersherz, Angina pectoris,
    nach Herzinfarkt
  • Kreislaufbeschwerden: niedriger und hoher Blutdruck, Kreislauflabilität
  • Biologische Krebstherapie, Nebenwirkungsreduktion bei Chemo- und Strahlentherapie
  • u.v.a.m.v
3. Verfahren + Methodik

Bei der Hämatogenen Oxidationstherapie wird ca. 200 ml Venenblut aus der Armbeuge mittels geschlossenem Unterdrucksystem entnommen, dieses mit reinem Sauerstoff angereichert und das nun hellrote Blut in den Körper (Eigenblutinfusion) zurückgeführt. Dieses Verfahren sollte kurmäßig zwischen 6 – 10 Behandlungen angewendet werden.
Bei der UV Eigenblutbestrahlung werden ebenfalls 100 – 200 ml Venenblut aus der Armbeuge entnommen und über eine UV Lampe zur Verbesserung der Blutfließeigenschaften (Blutviskosität) zurück geführt. Eine Kombination von HOT und UVB ist möglich.
Während einer HOT-Serie sollte kein übermäßiges körperliches Training erfolgen. Bitte ruhen Sie nach einer Therapie mehrere Stunden! Das Behandlungsprogramm sollte individuell von Ihrem Arzt für Sie angepasst werden. Die HOT/UVB kann mit anderen naturheilkundlichen Methoden kombiniert werden.

4. Kosten + Aufwand

Der zeitliche Aufwand beträgt bei der HOT zwischen 30 und 50 Minuten, bei reiner UVB etwa 10 Minuten.
Es handelt sich um eine Methode der Naturmedizin, welche keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist. Die Rechnungslegung erfolgt gemäß GOÄ. Privatversicherte bekommen die Behandlung in der Regel voll erstattet.

5. Wissen + Weiterbildung

Für einen tieferen Einblick in diese Materie empfehlen wir Ihnen folgende Literatur:

  • REUTER, U., OETTMEIER, R.: Biologische Krebsbehandlung heute, Fachverlag im LEBEN Greiz
  • MOHR, P., VOGES, H.: Sauerstoff- und Ozontherapie. Aescura München